Dieses Panorama zeigt das Wehr "Barrage Vauban" in Strassbourg (Frankreich).

Auf was muss man achten bei der Aufnahme eines solchen Panoramas? - Wichtig ist, dass alle Bilder, aus denen das Panorama später zusammengesetzt wird, auch die selben Einstellungen besitzen, damit sie sich überganslos zusammenfügen lassen. Dazu muss man jegliche Kameraeinstellungen (Blende, Belichtung, Lichtempfindlichkeit, Weissabgleich) manuell wählen. Auch die Fokussierung sollte auf manuell gestellt werden. Des weiteren sollte man darauf achten, dass sich die Teilbilder genügend überlappen und die Bildelemente alle weit genug von der Kamera entfernt sind. So ist z.B. ein Panorama in einem Zimmer etwas schwieriger, weil da zuerst noch der optische Drehpunkt (Nodal-Punkt) ermittelt werden muss und die entsprechende Ausrüstung (Stativaufsatz für Panorama-Aufnahmen) vorhanden sein muss. Auf jeden Fall müssen sich die Bilder genügend überlappen. Oft wird zwischen 1/3 bis 1/2 Überlappung empfohlen. Mehr Überlappung schadet sicherlich nicht - der Aufwand der Verarbeitung steigt jedoch.

 

Zur Zeit führt der Rhein relativ viel Wasser, was am Rheinfall in Neuhausen natürlich zu spektakulären Aufnahmen einlädt. Dieses Foto zeigt im Vordergrund das aufprallende Wasser und im Hintergrund den Steg, von welchem aus man den Felsen in der Mitte des Rheinfalls besteigen kann. Das Foto habe ich mit einem Teleobjektiv aufgenommen. Bei einer Brennweite von 300mm habe ich bewusst eine kleine Blendenzahl (f/5.6) gewählt. Einerseits erlaubt mir dies eine kürzere Verschlusszeit (1/1500s), welche dafür sorgt, dass die Struktur des spritzenden Wassers noch schön zu erkennen ist und andererseits führt die grössere Blendenöffnung zu einer geringeren Schärfentiefe, was die Silhouetten im Hintergrund wie Schatten erscheinen lässt.

Ein Foto aus dem Engadin zwischen Celerina und Samedan - aufgenommen im Januar 2014.

Wie macht man ein Foto von fallenden Schneeflocken vor einer verschneiten Winterlandschaft, ohne dass der Hintergrund durch den vielen Schnee in der Luft getrübt wird? - Ganz einfach! Man sorgt dafür, dass die Schneeflocken nur im Vordergrund present sind, indem man sie von einem Ast über dem Bildausschnitt rüttelt. Dazu muss der Schnee natürlich schön pulvrig sein, was er nur ist, wenn es auch genug kalt ist. Aus diesem Grund empfehle ich einen eisig kalten Wintermorgen mit Sonnenschein, damit auch das Licht stimmt.

Bei meinem Bild hatte ich das Glück, dass die Schneeflocken vom Wind aufgewirbelt wurden. Es ist also nicht einmal "inszeniert".

Im Frühjahr habe ich mit einigen Freunden diese Schneeskulptur angefertigt. Im Hintergrund ist ein Teil des Dorfes Ardez (Graubünden) zu sehen. Wie schön zu sehen ist, können mit der HDR-Technik sehr viele Details im Schnee erhalten werden. Dieser wäre ansonsten deutlich heller als die Häuser im Hintergrund.

 

Mit diesem HDRI habe ich erst kürzlich den zweiten Rang beim Fotowettbewerb von STUcard erreicht.